Globalisierung: Wie sie die philippinische Bildung und darüber hinaus beeinflusst hat



Bildung wurde vor dem 20. Jahrhundert einst als inländisches Phänomen behandelt, und Bildungsinstitutionen wurden einst als lokale Institutionen behandelt. Vor dem 20. Jahrhundert war Bildung normalerweise auf die Grenzen eines Landes beschränkt und ausschließlich für den Konsum seiner lokalen Bürger bestimmt. Gelehrte oder College-Studenten mussten nicht meilenweit von ihren Herkunftsländern reisen, um zu studieren und Fähigkeiten zu erwerben, die sie brauchten, um den Weg ihrer gewählten Karriere zu gehen. Darüber hinaus dienten nationale Grenzen als undurchdringliche Mauern im Namen der Souveränität. Der Erwerb eines Hochschulabschlusses und die damit verbundenen Fähigkeiten dienten lediglich dem Zweck des entschiedenen nationalistischen Dienstes für das eigene Herkunftsland. Darüber hinaus waren Kenntnisse der Täler und Ozeane, die die Weltkarte umgeben, sowie Fremdsprachen und internationale politische Regime nicht unbedingt erforderlich. Der interkulturelle Austausch war nicht massiv und anspruchsvoll, wenn nicht kompliziert. Akzeptanz und Verständnis für kulturelle Vielfalt wurden niemandem aufgezwungen, ebenso wie der Reiz, an einer global vernetzten Welt teilzuhaben. Mit anderen Worten, vor dem 20. Jahrhundert war die schulische Arbeit überwiegend einfach und beschränkt auf das Lokale, das Häusliche, das Nahe. Sie beschränkten sich auf das eigene Dorf, die eigene Region, das eigene Land. Ein Student hatte seine eigene Nachbarschaft als den Ort, an dem er geboren, ausgebildet und später von Nutzen sein sollte – das örtliche Dorf, das sein Zuhause, seine Gemeinde, sein Land ist.

Dennoch befindet sich die Welt in einem ständigen Wandel. Ab dem 20. Jahrhundert stieg das Phänomen namens Globalisierung auf und wurde zum Schlagwort. Alles, was mit dem Begriff Globalisierung zu tun hatte, wurde der Modernisierung zugeschrieben oder alles, was zeitgemäß, wenn nicht sogar besser ist. Teil dieses Trends ist das Aufkommen und die unwiderstehliche Kraft der Informationstechnologie und des Informationsbooms durch die Wunder des Internets. Die Idee des Kosmopolitismus – ein Sinn dafür, dass die gesamte Menschheit, unabhängig von Rasse, Glauben, Geschlecht usw., in einem sogenannten globalen Dorf lebt – ist ein weiterer primärer Indikator für die Globalisierung. Darüber hinaus sind internationale Medien sowie Handel und Investitionen ungezügelt und transnational erfolgt. Schließlich hat die Globalisierung die unkontrollierbare Bewegung von Wissenschaftlern, Arbeitern und Migranten mit sich gebracht, die auf der Suche nach besseren Beschäftigungs- und Lebensbedingungen von einem Ort zum anderen ziehen.

Anscheinend schien die Globalisierung allumfassend zu sein und alle Bereiche des menschlichen Lebens zu betreffen, einschließlich der Bildung. Ein Indikator dafür ist das Aufkommen der internationalen Bildung als Konzept. Die Internationalisierung der Bildung manifestiert sich in Schlagworten wie „The Global Schoolhouse“, „All the world’s a Classroom“, „One big campus that is Europe“, „Think global“. Handeln Sie lokal und gehen Sie nach Westen. Studenten aus der ganzen Welt wurden angeblich dazu überredet, etwas über die Welt zu lernen und mit technologischen Fortschritten fertig zu werden, wenn nicht sogar Weltbürger zu werden. Darüber hinaus spielen Globalisierung und internationale Bildung eine Rolle, wenn beispielsweise davon gesprochen wird, dass Singapur als Wissenshauptstadt Asiens gebrandmarkt wird, was den Stadtstaat als eines der akademischen Kraftzentren der Welt demonstriert; De La Salle University in Manila, Philippinen, Abschluss von Vereinbarungen und externen Verbindungen mit mehreren Universitäten in der asiatischen Region wie der japanischen Waseda University und der taiwanesischen Soochow University für Partnerschaft und Unterstützung; die Einrichtung von Zweigcampus oder Satelliten in Singapur von amerikanischen und australischen Universitäten wie der University of Chicago bzw. der University of New South Wales; Online-Studiengänge, die einer Hausfrau angeboten werden, die sich trotz ihrer mütterlichen Pflichten weiterbilden möchte; Studierende im Auslandssemester oder Auslandsstudium; und schließlich die Forderung, Englisch zu lernen – die Lingua Franca der modernen akademischen und Geschäftswelt – von nicht-traditionellen Sprechern wie chinesischen, japanischen und koreanischen Studenten, die sich bemühen, die Sprache zu lernen, um sich für einen Platz in zu qualifizieren Englischsprachige Universitäten und Arbeitsplätze. Anscheinend fördern all diese die internationale Bildung und überzeugen ihre potenziellen Verbraucher davon, dass im heutigen anhaltenden Wettbewerbsrausch eine starke Kraft zur Steigerung der Eigeninvestition darin besteht, ihre Heimat zu verlassen, in ein anderes Land zu fliegen und international relevante Kurse zu belegen. Tatsächlich haben die Globalisierung und die internationale Bildung die Schüler insgesamt ermutigt, ihre Welt besser kennenzulernen und sich mehr darauf einzulassen.

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